Jens Goebel
Willkommen beim Evangelischen Arbeitskreis der CDU in Thüringen

Im Namen aller evangelischen Christen im Thüringer CDU-Landesverband heiße ich Sie herzlich willkommen und freue mich über Ihr Interesse an unserer Arbeit. Zugleich lade ich Sie ein, uns Ihre Fragen, Anregungen und Wünsche zur Arbeit des EAK Thüringen mitzuteilen.
 
Der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU ist ein Zusammenschluss evangelischer Christen in den Unionsparteien, der das Ziel verfolgt, protestantisches Denken und protestantische Überzeugungen in die politische Arbeit der Union einzubringen und evangelische Christen zum politischen Engagement zu ermutigen. Er wurde 1952 vom damaligen Bundestagspräsidenten Dr. Hermann Ehlers gegründet. Ehlers Anliegen war es, das Profil der Union als überkonfessioneller, auf christlichem Fundament stehender politischer Kraft in Deutschland zu schärfen und die evangelische Stimme in der Partei zu einen und zu stärken. Dieser ökumenische Ansatz stand auch an der Wiege des Thüringer Landesverbandes, der 1991 unter dem Motto „Die provozierende Kraft des C“ in der Reformationsstadt Schmalkalden aus der Taufe gehoben wurde.
 
In Thüringen bekennen sich heute nur noch weniger als ein Drittel der Menschen zu einer der christlichen Kirchen. Christen sind hier nach über vierzig Jahren kommunistischer Herrschaft und staatlich verordnetem Atheismus deutlich in der Minderzahl. Und doch hatten die 1989/90 neu gewonnene Freiheit in der DDR und die erfolgreiche Wiedervereinigung unseres Vaterlandes ihren Ausgangspunkt in den kirchlichen Friedensgebeten. Aus den überfüllten Kirchenräumen des Herbstes 1989 brach sich die friedliche Revolution Bahn auf die Straßen und Plätze unseres Landes und in die Herzen ihrer Menschen.
 
Diese Erfahrungen bestimmen bis heute die Themen und Handlungsfelder des EAK Thüringen. Im Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit, persönlicher Verantwortung und gemeinschaftlicher Solidarität wollen wir insbesondere in ethischen und sozialpolitischen Fragen aktiv am Meinungsbildungsprozess innerhalb der Partei und in unserer Gesellschaft teilnehmen. Zugleich verstehen wir uns als natürlicher Partner im politischen Dialog mit den auf dem Gebiet des Freistaats tätigen evangelischen Kirchen.
 
Der Prophet Jeremias forderte die kleine Schar der in der babylonischen Gefangenschaft, in einer scheinbar fremden und feindlichen Welt lebenden Israeliten einst auf: ‚Suchet der Stadt Bestes‘. Dieser Aufforderung zur tätigen Mitverantwortung für unser Gemeinwesen, das uns um vieles näher ist, fühlen sich die Mitglieder des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Thüringen zutiefst verpflichtet. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu aktuellen Themen unserer Arbeit.
 
Gott befohlen!
 
Ihr Prof. Dr. Jens Goebel
 



 
01.11.2016
Die diesjährige Ausgabe des Wartburg-Kuriers zum Reformationstag enthält u. a. folgende Beiträge: 

-       Fehlende Religionsfreiheit in der DDR und die Gefährdung der Demokratie heute

-       Tagung: Kirche als Moral-Agentur in der politischen Arena?

-       Von der „doppelter Staatsbürgerschaft“ der Christen und dem Dienst des Glaubens an der politischen Kultur

-       Aus dem Thüringer Landtag: Religionsfreiheit gegen jede Form der Einschränkung verteidigen

-       Die Vision: Transformation unserer Welt – Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

-       Reihe: „Der Landesvorstand stellt sich vor“

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30.10.2016
Podiumsdiskussion des EAK Thüringen
Mit welcher Legitimation und auf welcher Basis urteilen Kirchen über politische Sachthemen, die in Regierungen und Parlamenten zur Entscheidung stehen? Bewegen sie sich damit im Rahmen ihres öffentlichen Auftrags? Und was bedeuten diese Verlautbarungen für gläubige Christen, die auf unterschiedliche Weise auf die Entscheidungsfindung in derart umstrittenen Fragen Einfluss nehmen können oder müssen?
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26.08.2016
Impulsreferat: Prof. Dr. Anselm, Ludwig-Maximilians-Universität München
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde des Evangelischen Arbeitskreises,
mit welcher Legitimation und auf welcher Basis urteilen Kirchen über politische Sachthemen, die in Regierungen und Parlamenten zur Entscheidung stehen? Bewegen sie sich damit im Rahmen ihres öffentlichen Auftrags? Und was bedeuten diese Verlautbarungen für gläubige Christen, die auf unterschiedliche Weise auf die Entscheidungsfindung in derart umstrittenen Fragen Einfluss nehmen können oder müssen?
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30.06.2016
Die Johannisausgabe 2016 des Wartburg-Kuriers enthält die folgenden Beiträge:

-      Angemerkt: Was ist deutsch?

-      „Unser tägliches Brot gib uns heute“. Neue Weichenstellung für Agrarentwicklung und Welternährung

-      Reihe: Der Landesvorstand stellt sich vor

-      Religion ist gefährlich?

-      Nachrichten

-      Themenabend: Mach‘s nur mit meinem Ende gut

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